Wir sind die Elite wer sonst …

Das Netz vernetzt nicht, es macht stur

Zu schnell werden Psychogramme entworfen

Die inneren Bilder entscheiden die Zuordnungen

Die Welt verengt sich auf die wenigen, denen du einen Rest Respekt entgegenbringst

Als Unterstützer einer marginalisierten Szene musst du dich daran gewöhnen, dass man dich als Bittsteller für eine marginalisierte Szene betrachtet, schlimmer noch: als einen Sektierer.

Wenn dich der Algorithmus von allem fernhält, winkt Duftermann von Fallada und dein Lebenswerk schreitet voran direkt in die Entwöhnungsanstalt

Ich reproduziere den Trash, den ich in mir angehäuft habe.

Das Niveau halten.

Twitter spielt Seifenoper und Erregungszustand – was aber wäre es ohne die, die auf die Fehler der anderen warten. Eine Oper der hohen Töne wahrscheinlich, mit Oberton. Oder ist es ein Kastensystem? Es gibt Welche, die behaupten, dort begegnete sich die Elite dieses Landes – na denn, gute Fahrt.

[Eigenartig: habe Twitter für zwei Tage Zugriff auf meine Kontakte genehmigt (das sind mehr als ich Follower habe !) – nicht einer scheint auf Twitter zu sein – !? – der Elitebegriff steht auf dem Prüfstand.]

Hinter jedem erleuchteten Fenster einen Schreibtisch vermuten

Eine Überproduktion an Text

Ich bleibe wohl besser bei der Musik, die kommt ohne Moral aus.

Wenn ich User-Tweets mit gesponserten Tweets vergleiche, sehe ich die Schere zwischen sich selbst erfüllender Finanzplattform und ihrem Prekariat – die einen wissen nicht, wohin mit ihrem Geld, die anderen fragen sich nach dem Sinn ihrer Werte wie Worte.

Veröffentlicht von Clemens Verhooven

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